Zürich ist der dichteste Wohlstands- und Banken-Wohn-Mikromarkt im DACH-Raum, gestützt auf eine seit 1990 nahezu ununterbrochen wertstabile Wohnimmobilien-Schicht in CHF- Hartwährung, ein restriktives Bauland-Regime und eine strukturell knappe Pipeline. Dubai ist der dichteste neue HNWI-Wohn-Mikromarkt der MENA-Region, gestützt auf eine liberale Freehold-Regulierung für Ausländer, eine kontinuierlich expandierende Pipeline auf Master-Community- Basis und ein Steuersystem ohne Einkommensteuer auf Privat-Wohnimmobilien-Mieten. Beide Märkte ziehen DACH-HNWI-Kapital, aber aus strukturell unterschiedlichen Gründen — und sie sind keine wechselseitigen Substitute.
Die zentrale strukturelle Differenz ist die Erwerbsfähigkeit für Ausländer. Eine Zürcher Wohn-Immobilien-Allokation ist für DACH-Investoren ohne Schweizer Aufenthaltsrecht durch das Lex-Koller-Regime praktisch ausgeschlossen — Ausnahmen gelten für Ferienwohnungen in ausgewiesenen Tourismus- Kantonen (nicht Zürich-Stadt) und für betriebliche Liegenschaften. Dubai kennt diese Beschränkung in Freehold- Zonen nicht; Eigentum für Ausländer ist in den ausgewiesenen Freehold-Districts uneingeschränkt möglich, von City-Standard- Apartments bis zur Frond-Villa.
