London ist seit zwei Jahrhunderten der dichteste internationale HNWI-Wohn-Mikromarkt der Welt, gestützt auf Common-Law- Eigentumsschutz, eine regulatorisch reife Asset-Klasse mit tiefer Datenhistorie und eine global anschlussfähige Service-Infrastruktur — Privatschulen, Investmentbanken, Anwälte, Family Offices. Dubai ist der dichteste neue HNWI- Wohn-Mikromarkt der MENA-Region, gestützt auf liberale Freehold-Regulierung für Ausländer ohne Residenzpflicht, eine kontinuierlich expandierende Pipeline auf Master-Community- Basis und ein Steuersystem ohne Einkommensteuer auf Privat-Wohnimmobilien-Mieten. Beide Märkte ziehen DACH-HNWI- Kapital, aber aus strukturell unterschiedlichen Gründen.
Die zentrale strukturelle Differenz zwischen beiden Märkten liegt auf der Steuer- und Eintritts-Kosten-Seite. London erhebt für nicht-residente DACH-Käufer eine kumulierte Stamp-Duty-Land-Tax-Last von rund 15 bis 19 Prozent bei Kaufpreisen zwischen £1 und £5 Millionen — die Eintritts- Steuer-Last ist strukturell rund das Vier- bis Fünffache der 4-Prozent-DLD-Transferfee in Dubai. Hinzu kommt die jährliche Annual-Tax-on-Enveloped-Dwellings-(ATED-)Charge bei Holding- Strukturen, die in Dubai kein Pendant hat. Die Non-Dom-Reform vom 6. April 2025 verschiebt die laufende Steuer-Logik zusätzlich zulasten der UK-Residenz-Allokation.
