Investmentbanker, die eine Dubai-Allokation prüfen, bringen einen Bewertungsrahmen mit, der im privaten Immobiliensegment selten angewandt wird: Opportunitätskostenvergleich, Liquiditätsprüfung, strukturierte Halteperspektive und eine explizite Sicht auf den Spread zwischen Einstandspreis und Exit-Kurs. Diese Denkweise ist ein Vorteil — aber nur dann, wenn die richtigen Dubai-spezifischen Datenpunkte vorliegen.
Der relevante Erstfilter für eine Dubai-Allokation aus Investmentbanker- Perspektive ist Sekundärmarkt-Liquidität: Wie eng ist der Bid-Ask-Spread bei einem unerwarteten Exit? Wie hoch ist das monatliche DLD-Transaktionsvolumen in der konkreten Community? Emaar-Adressen — insbesondere Downtown Dubai und Dubai Hills Estate — haben innerhalb Dubais die tiefste Resale-Frequenz. Das macht sie zu dem, was ein Investmentbanker in anderen Asset-Klassen als "Investment-Grade" bezeichnet.
Der zweite Filter ist Halterstruktur und Steuerregime nach Wohnsitz. Die Antwort hängt davon ab, ob der Investor in Deutschland (DBA ausgelaufen 2021), Österreich (DBA in Kraft seit 2004) oder der Schweiz (DBA in Kraft seit 2013) ansässig ist — drei fundamental verschiedene Ausgangssituationen, die verschiedene Strukturierungslogiken erfordern.
